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Bericht über die Mitgliederversammlung 2010 |
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Geschrieben von: Wolfgang Kummer
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Sonntag, 07. März 2010 um 20:40 |
Wolfgang Hasprich für 45 Jahre Treue zum Judo geehrt
Eine nette Anekdote wusste Wolfgang Hasprich als besonderer Jubilar auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Judo-Karate-Club Sportschule Goslar (JKCS) am 6.3. zu erzählen. Seit 45 Jahren hält er dem Club die Treue, aber wie fing es an? Sein damaliger Nachbar, der Begründer des Judosports in Goslar Manfred Gillner fragte den jungen Hasprich im Jahre 1965, ob er sich mit der Verteilung von Werbekarten für den damals noch sehr jungen Judo-Club ein paar Mark verdienen wolle. Er sagte kurz entschlossen ja und verteilte die Werbekarten in der Goslarer Innenstadt vor Karstadt. Ein bisschen hat ihn natürlich neugierig gemacht, für was er da überhaupt Werbung macht und so ging er anschließend in das Dojo, den Übungsraum, damals noch in der Beekstraße gelegen. Was er sah hat ihn begeistert, bis heute. Er wurde erfolgreicher Wettkämpfer und selbst Judotrainer, der Judo in den Außenabteiungen des Clubs in Bad Gandersheim und Seesen vermittelte. Noch heute steht Hasprich Woche für Woche auf der Judomatte in Seesen und vermittelt Kindern diesen tollen Sport, den er selbst quasi durch Zufall entdeckt hat.
Aus dieser Gründerzeit heraus hat sich der JKCS zu einem Großverein mit vielen verschiedenen Sparten entwickelt. Der erste Vorsitzende Wolfgang Kummer konnte von einer insgesamt stabilen Mitgliederzahl von knapp über 700 berichten, die die Angebote Aikido, Chibi (Psychomotorik), Gymnastik, Hapkido, Judo, Ju-Jutsu, Karate, Kickboxen, Kendo und Taekwondo nutzen.
Als langjährige Jubilare wurden weiterhin Barbara Geyer (Gymnastik) und Stefan Pieper (Judo) für 35 Jahre Mitgliedschaft sowie Ralf Kassuhn (Judo) für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Finanziell bewegt sich der Club ebenfalls in sicheren Bahnen. Trotz hoher Belastungen durch steigende Betriebskosten der vereinseigenen Sportstätte in der Marienburger Straße 54 in Jürgenohl konnte in den letzten Jahren Schritt für Schritt eine Rücklage in Höhe von 40.000 Euro für die dringend notwendige Renovierung des Dojos angespart werden. Runde 135.000 Euro muss der Club ausgeben, um die Sportstätte für das nächste Jahrzehnt fit zu machen. So wird an erster Stelle in Sicherheitsmaßnahmen, Brandschutz und Energiesparmaßnahmen investiert. Per Beschluss wurde von der Mitgliedschaft grünes Licht für das so genannte Projekt Dojo 2010 gegeben. Neben der angesparten Rücklage sind Zuschüsse, Spenden und Eigenleistungen erforderlich, um die Finanzierung zu ermöglichen. Entsprechende Zuschussanträge sind beim Kreissportbund Goslar und bei der Stadt Goslar eingereicht. Von der Stadt Goslar erhofft man sich trotz angespannter Haushaltslage ein klares Bekenntnis zum Sport und zum ehrenamtlichen Engagement des Clubs in Jürgenohl. 10.000 Euro Investitionszuschuss wurden beantragt. Auf einer Informationsveranstaltung sowie später im Ausschuss für Bürgerservice wurden allen Ratsfraktionen das Projekt ausführlich vorgestellt. Nun sind die Clubmitglieder mehr als gespannt auf das Ergebnis der politischen Diskussion und auf die finale Entscheidung.
Sportlich konnten die Sparten überwiegend Positives vermelden. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler konnten Wettkampferfolge auf Bezirks- und Landesebene erringen, einige schafften es im vergangenen Jahr bis zur nationalen Spitzenebene.
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Clubs wurde einstimmig der Karatewart Andreas Buhl gewählt. Die Nachwahl wurde notwendig, weil der bisherige Stellvertreter Peter Sand aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.
Insgesamt, so Vorsitzender Kummer ist der JKCS Goslar eine starke, erfolgreiche und aktive Gemeinschaft, in der es Spaß macht Sport zu treiben und die Vereinszukunft zu gestalten.
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